• Unsere Einsätze

059-Feuer G Y, Menschenleben in Gefahr

Einsatzbericht

Heute Nacht wurden wir zu einem Dachstuhlbrand alarmiert. Es wurde Vollalarm für die vollständige Gemeindefeuerwehr Langenhorn ausgelöst. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte der Dachstuhl über einer Wohnung bereits in voller Ausdehnung. Sofort sind die ersten Trupps unter schwerem Atemschutz in das Gebäude eingedrungen, da nicht bekannt war ob sich noch Personen in dem Haus aufhalten. Das Obergeschoss der Brandwohnung brannte bereits in voller Ausdehnung und das Feuer hatte sich über die Brandschutzmauer in den Giebel und die Zwischendecke der zweiten Wohnung vorgearbeitet. Auch unter schwerem Atemschutz war ein Betreten nicht mehr möglich, die Trupps zogen sich zurück. Danach wurde die Brandbekämpfung von außen verstärkt - zwischenzeitlich wurden bis zu sechs C-Rohre vorgenommen. Um die Glutnester ablöschen zu können musste von einem im Ort ansässigen Lohnunternehmer ein Radbagger angefordert. Mit diesem wurde die restliche Dacheindeckung und ein Teil des Dachstuhls eingerissen. 

Nachdem die letzten erkennbaren Glutnester abgelöscht waren, konnten wir den Löschangriff abbauen und wieder in die Gerätehäuser einrücken. Die Ortsteilwehren Efkebüll und Mönkebüll konnten bereits früher von der Einsatzstelle abrücken.

Die Kriminalpolizei Niebüll hat die Brandstelle beschlagnahmt und die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Der hauptamtliche Rettungswagen wurde gegen 03:00 Uhr von einem mit ehrenamtlichen Sanitätern besetzten Rettungswagen aus Bredstedt abgelöst.

Bedanken möchten wir uns auch bei der Bäckerei Koch. Von dort wurden uns während des Einsatzes belegte Brötchen und frischer Kaffee zur Verfügung gestellt.

Das betreten der Brandstelle ist verboten - wir bitten von 'Katastrophentourismus' abzusehen.

Unterstützung

Kriminalpolizei, Polizei, NEF, RTW, SW FTZ Niebüll (Schlauchwagen Niebüll)

Einsatzort:
Bunkerweg, Langenhorn

Einsatzbeginn:
03.02.2016, 01:55 Uhr

Einsatzende:
03.02.2016, 07:45 Uhr

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